Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus SARS-CoV-2 (Stand 14.3.2020)

  • Wie wird das Coronavirus übertragen?
    Der Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden.

  • Wie lange ist die Inkubationszeit?
    Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Inkubationszeit bis zu 14 Tage beträgt.

  • Welche Symptome werden durch das Coronavirus ausgelöst?
    Erkältungssymptome wie Husten, Schnupfen, Halskratzen, Fieber

  • Wie gefährlich ist eine Coronavirusinfektion?
    Bei den bisher bekannten Fällen verliefen vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem kleinen Teil der Patienten kann das Virus zu Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten.

  • Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?
    Zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen ist eine gute Händehygiene, korrektes Husten und Niesen und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca.1 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen sinnvoll.

  • Ist das Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sinnvoll?
    Es gibt keine hinreichende Belege dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Regelmäßiges Händewaschen und Abstand zu krankheitsverdächtigen Personen sind weitaus effektiver.
    Davon unbenommen sind die Empfehlungen zum Tragen von Atemschutzmasken durch das medizinische Personal im Sinne des Arbeitsschutzes.

  • Was soll ich tun, wenn ich eine Coronavirusinfektion bei mir befürchte?
    Wenn Sie Kontakt zu einem Infizierten oder innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise aus einem Risikogebiet Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln sollten Sie unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben.
    Bitte suchen Sie ohne telefonische Voranmeldung keine Arztpraxis auf.

  • Rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117 - Durchführung von Hausbesuchen rund um die Uhr  - entnimmt bei Bedarf Proben für die Labordiagnostik und transportiert die Abstriche in nahegelegene Labors.) oder die Info-Hotline des Gesundheitsamtes an.
    (München: 089/233 47819 oder Landesgesundheitsamt: 09131/6808-5101

Weitere zeitaktuelle Informationen erhalten Sie auf der Webseite des RKI

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html

  • Ist die Fortführung der Behandlung mit inhalativem Cortison gefährlich?

Eine erfolgreiche Inhalationstherapie bei Patienten mit Asthma sollte auch und gerade in der aktuellen Coronavirus-Pandemie unverändert fortgesetzt werden. 

Weitere Hinweise zur  Asthmatherapie mit inhalativem Cortison:

https://pneumologie.de/fileadmin/user_upload/Aktuelles/2020-03-16_Statement_Asthma_und_COVID-19_F.pdf

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